Umweltfreundliche Segeltörns
Wenn gewünscht, biete ich auch gerne Törns an, die auf besondere Umweltfreundlichkeit ausgerichtet und optimiert sind. Allerdings ist es die Entscheidung der Mitsegler, wie konsequent die auf dieser Seite aufgeführten Vorschläge und Anregungen umgesetzt werden.
Nachhaltigkeit ist ein sehr wichtiges Prinzip menschlichen Handelns, das leider in unserer heutigen Gesellschaft noch immer zu wenig Anklang gefunden hat. Dabei geht es bei Nachhaltigkeit insbesondere auch darum, unseren Kindern und späteren Generationen eine intakte Umwelt zu hinterlassen, damit auch sie sich ihres Lebens so erfreuen können, wie es für uns fast schon selbstverständlich ist.
Hier ein paar Anregungen zum Nachdenken:
-
Vermeidung von klimawirksamen Abgasen fossiler Brennstoffe,
die zu globalem Temperaturanstieg und mehr Energie in der
Atmosphäre führen und eine Zunahme der
Wetterextreme und Naturkatastrophen (z.B. schwere
Stürme) zur Folge haben werden:
Segeln allein mit der Kraft des Windes, also keine Spritkosten; motoren nur in Notfällen und wenn es sicherheitstechnisch nötig ist; Ansteuern von größeren Ankerbuchten, in denen unter Segeln sicher geankert und Anker-auf gegangen werden kann; bei Flauten evtl. Ankern in offener Lage, um bei aufkommendem Wind gleich lossegeln zu können
-
Vermeidung von Plastikmüll, der im Meer viele teilweise
noch unerforschte Probleme für die Meeresbewohner
verursacht und durch die Nahrungskette auch den Menschen
betrifft:
Mit Stofftaschen zum Einkaufen gehen bzw. Tüten mehrfach verwenden; umweltgerechte Entsorgung des Mülls; umweltgerechtes Verpackungsmaterial, z.B. Maisstärke-Tüten statt Plastikverpackung
-
Marktmacht der Konsumenten ausnutzen
Kauf von lokalen Produkten (z.B. Obst & Gemüse) ohne weite Transportwege, die umweltfreundlich angebaut wurden
TIPP: Viel frisches und saftiges Obst und Gemüse kaufen: das schmeckt hervorragend - vor allem wenn es so nah beim Erzeuger gekauft wird! ("Strohige" Orangen oder geschmacklose Tomaten so wie es in Deutschland oft zu kaufen ist, gibt es kaum).
-
Autark statt abhängig
Bordstrom wird allein durch die Solarpanele an Bord gewonnen. So brauchen wir weder regelmäßig Marinas anzulaufen, um die Batterien wieder zu laden, noch müssen wir am Tag motoren, um den Stromverbrauch zu decken. Viele Yachten gewinnen einen großen Teil ihres Bordstroms dadurch, stundenlang den Motor laufen zu lassen: unnötiger Lärm und Gestank! Elektroaußenborder statt Benziner in Planung (oder Paddeln).
-
Mobilität und Gesundheit
Mit dem Bordfahrrad ist man auch an Land stets mobil und Radfahren hält den Körper fit!
-
Umweltfreundliche An- und Abreise
Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel wie Bahn, Bus und Fähre zur An- und Abreise wenn möglich
- Für eine umweltbewusste Ernährung sollte auch Fleisch nicht zu oft auf dem Speiseplan stehen, denn für eine Kalorie aus tierischen Produkten braucht es einen unverhältnismäßig hohen Einsatz von Resourcen im Vergleich zu pflanzlichen Kalorien. Viele Vegetarier halten die Tötung der Tiere für sehr bedenklich, auch weil der Mensch das Adrenalin isst, das die Tiere aus Angst kurz vor der Schlachtung ausstoßen.
Interessiert? Hört sich spannend an? Dann gebe bei der Anmeldung an, dass du an einem solchen Törn interessiert bist. Mit welcher Konsequenz beispielsweise bei längerer Flaute auf "Motoreinsatz" verzichtet wird, bleibt den Mitseglern überlassen. Mit der Unkostenbeteiligung wird bei öko-Törns wieder in erneuerbare Energielieferanten an Bord gesteckt.
Weitere Anregungen für diese Seite sind gerne willkommen! Vielen Dank an alle Mitsegler, die durch Wort und Tat diese Seite angeregt haben.
